Matching-Kriterien

Nicht für alles benötigt man einen Experten – aber je komplexer die Probleme desto wichtiger sind aktuelles Knowhow und Erfahrung einzuschätzen. In den Berufsverband FPVS wird nur aufgenommen, wer die Mindestkriterien einer anerkannten Ausbildung erfüllt und mehr als drei Jahre Berufspraxis vorweisen kann. FPVS-Mitglieder bilden sich regelmässig weiter und tragen daher zu Recht eine Art «Gütesiegel». Das Schaubild unten zeigt die verbreitetsten Abschlüsse mit Kompetenzstufe und Kundensegment. So ist zum Beispiel der «dipl. Finanzberater IAF» eine praxisnahe Basis-Qualifikation für eine einfache Anlage- oder Vorsorgeberatung von Privatpersonen. Der «Finanzplaner mit eidg. Fachausweis» steht da schon eine Stufe darüber: Er beherrscht die umfassende Finanzplanung über den ganzen Lebenszyklus, also zum Beispiel auch Themen wie Pensionsplanung oder Selbständigkeit. Im «High End» der Finanzplanung stehen dann die anerkannten Experten wie zum Beispiel der CFP®. Ein solcher «Certified Financial Planner®» kann Privatpersonen auch bei komplexen Fragestellungen kompetent beraten (Kaderpersonen, Unternehmer, Mediziner, Patchwork- und Expat-Familien). Wenn Ihr Berater also (noch) keinen dieser anerkannten Titel führt, steht er allenfalls noch am Anfang seiner Beraterlaufbahn, hat nur firmeninterne Ausbildungen durchlaufen oder deckt nur eine Sparte ab. Aber auch für «alte Hasen» ist regelmässige Weiterbildung ein «Muss», denn der Finanzmarkt ist ständigen Veränderungen unterworfen. Ein CFP® ist verpflichtet, sich laufend weiterzubilden, sonst verliert er seine Lizenz. Das Cicero-Gütesiegel des Versicherungsverbandes geht ebenfalls in diese Richtung.

Über weitere wichtige Kriterien gibt der Artikel «Fast so wichtig wie das Geld selber» Auskunft. Den Artikel finden Sie hier»